Freitag, 23. November 2018

Auch Pflanzen können Freunde werden...

... wie meine Käferbohne, die überschwenglich alles umarmte und festhielt, was in ihrer Nähe war: die Laube, den Zaun... und die Rose. Und da die warme Witterung so langanhaltend war, dass Rosen und Bohnen nicht mit dem Blühen aufhörten, blühten sie schließlich in inniger Umarmung als Bohnenrose, oder Rosenbohne:

Im Garten wurde letzte Woche offiziell auf Herbst umgestellt. Die verblühten, teilweise auch schon verkühlten Pflanzen kamen raus und wurden zu Mulch gehäckselt (<räusper> ich häcksle von Hand...) Auf die frei werdenden Beete kam der Mulch nun als Flächenkompost.

Die Tagetes blühen tapfer weiter, ansonsten wird es wirklich ruhiger im Garten und übersichtlicher:


Man stelle sich vor: der Mitbewohner hat den Knoblauch für nächstes Jahr gepflanzt! Das ist gleich mehrfach außergewöhnlich: zum Einen mag der Mitbewohner überhaupt keinen Knoblauch. Zum Anderen hält er sich von Gemüseangelegenheiten, Säen und Ernten eigentlich konsequent fern, das ist nicht sein Metier. Und an jenem Tag wollte er eigentlich nicht einmal in den Garten kommen, sondern kam nur vorbei, um mir einen Kaffee zu bringen. Und so stand er da, im feinen Bürozwirn, bohrte Löcher in den Boden und steckte die Knoblauchzehen hinein. Schön mit Erde bedecken. Mulch drauf.
Im Garten geschehen vielerlei Wunder...

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