Dienstag, 12. September 2017

Griffel wech, mei Gemüs'!

Nun ja, ich probier's ja immer mal wieder mit dem Integrieren und dem Fränkisch und so...

Worauf ich hinaus will, ist der Disput, den ich in den letzten beiden Wochen mit dem Kohlweißling ausgetragen habe. Der war schwer interessiert am Wintergemüse und hat das ein oder andere Blatt perforiert. Fand ich nicht lustig.
Nun denn, ein Kulturschutznetz besitze ich nicht, also war Handarbeit angesagt. Ich habe jedes einzelne Blatt von Rettichen, Rübchen und Radieschen umgedreht, jedes Räupchen und jedes Gelege entfernt und des Gartens verwiesen. Dann nochmal Nachkontrolle eine Woche später und der Spuk war vorbei. Mein Gemüse gehört wieder mir und gedeiht prächtig.
Ein paar butterzarte Radieschen gab der Garten schon her.



Eine große raumgreifende Staude in der Rabatte hatte ich schon länger im Auge: man müsste sie mal zusammenbinden, weil sie doch sehr auf den Weg ragt... Durch puren Zufall fiel mir schließlich auf, WAS da wächst und spät blüht: Topinambur! Jippeyeyay, noch mehr Gemüse! Es gibt doch immer wieder Überraschungen in diesem Garten...

Auch der Balkon hat noch etwas zu bieten: noch gibt es Paprika, aber die verspätete Glockenpaprika kämpft und jeden Sonnenstrahl. Die Bohnen scheinen das Blühen nicht aufgeben zu wollen. Tomaten, Mangold und Kräuter kann man immer mal wieder ernten. Das Fail-Gemüse im Balkongarten sind dieses Jahr allerdings die Beten und der Kohlrabi. Was hab ich falsch gemacht? Der Kohlrabi ist nur Golfball-groß und die Gelben Beten wollen überhaupt keine Knolle bilden. Unmut. Wahrscheinlich ist die Erde schuld...

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