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Was für ein Kindergarten...

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Lagerkoller: Jungpflanzen dicht gedrängt Samstag, Gartentag. Die Anzuchtschale Tomate/Paprika platzt aus allen Nähten. Da sind alle aufgegangen und schauen mich nun erwartungsvoll an.  Ich hab jeden verfügbaren Plastikbecher eingesammelt und meiner Umwelt abgeschwatzt, damit ich irgendwie annähernd genug Pflanzgefäße hab für die größte Pikieraktion in der Geschichte meines Gartens: Am Ende waren es rund 50 junge Pflanzen Spitzpaprika sowie bunte Tomaten und Coeur de boeuf... wo zum Teufel soll ich das alles hinpflanzen? Bis auf weiteres habe ich damit das corona-evakuierte Büro und mein Wohnzimmer belagert. Zustände... Was es sonst noch gab im Garten: Wie erwartet keimt es heftig nach einer Woche Sonnenschein. Außerdem wurden heute die Kartoffeln geplanzt, junger Salat, Kohlrabi und Mangold durften ins Beet ziehen. Das Experiment startet. Es erbst. gemischter Pflücksalat, nach der Sorte frage ich inzwischen nicht mehr. Irgendwas... Kohlrabi-Minis...

Alle auf die Plätze, es geht los!

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Uns steht die erste warme Woche bevor und das bedeutet, es wird rund gehen im Beet. Deshalb kamen heute auch noch ein paar Saaten in die Erde, wie Erbsen, Beten, Salat und Sommerrettich. Vielleicht liegt es an der Entschleunigung, die uns das Corona-Virus auferlegt, aber irgendwie ist der Garten dieses Jahr eine gemütliche Angelegenheit. Wir sind mal nicht ständig im Zeitplan hinterher. Viele Ecken und Flächen sehen schon wieder sehr aufgeräumt aus - wir waren aber auch jeden Samstag im Garten,das macht sich natürlich bemerkbar. Heute hatte ich so viel Zeit, dass ich mal ein paar Eindrücke vom aufwachenden Garten machen konnte: Im Vergleich zu 2018, dem ersten Gartenjahr, ist alles etwas weniger grün, auch die Tulpen blühen noch nicht, was wohl am relativ frostigen Märzende lag. Jedenfalls ist bisher kaum etwas aufgegangen, nur einzelne: Erde, Wasser, Sonne... Leben. Wer bin ich?Karotte? Verirrte Tagetes?? Unkraut??? Im Moment noch schwer zu sagen.  Die E...

2020. Es geht wieder los.

Das dritte Gartenjahr startete in den ersten Märztagen. Nachdem die Beete vorbereitet wurden, der nur halb verrottete Grünschnitt untergegraben und Kompost (wie haben großartige Komposterde dieses Jahr!) ausgebracht wurde, konnten die ersten Saaten (Radieschen, Spinat, Feldsalat, Wintermöhren) raus. Aber da es die letzten 14 Tage eher kalt (und wiedermal trocken) war, geht die Saat erstmal nur zögerlich auf - gestern schauten nur ein paar einsame Radieschenkeimlinge aus der Erde. Aber jetzt haben wir erstmal eine Pause, die nächsten Saaten kommen erst im April. Die Zeit haben wir also genutzt, mal die Rabatte und das Steinbeet in Ordnung zu bringen. Das Steinbeet war vom Kaskadenthymian - ein Teufelszeug - schon halb überwuchert und die Quecken nahmen auch schon überhand. Kaskadenthymian schmeckt übrigens hervorragend intensiv und lässt sich prima trocknen. Aber er ist extrem engagiert im Wachstum. Der Mitbewohner hat noch der Mahonienhecke am Steinbeet eine schicke Frisur verpa...

Gartengroßkampftag

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Zu zweit schafft man interessanterweise mehr als doppelt so viel im Garten... jedenfalls wurde heute, da der Mitbewohner wieder im Garten zur Höchstform auflief, mal wirklich viel geschafft: gejähtet, gepflanzt, gesät, die Wege in Ordnung gebracht, die Zierbeete entrümpelt. Und wie immer, wenn der Mitbewohner in Aktion ist, kann man anschließend vom Gartenweg essen - also fast. Jetzt herrscht wieder etwas mehr Ordnung im Beet. Denn während ich meist vollauf beschäftigt bin, das Gemüse zu hegen und aufzuziehen, widmet sich der Mitbewohner den eher kosmetischen Eingriffen, die aber letztlich der Übersicht und dem Vermeiden von grüner Hölle sehr zugute kommen. Inzwischen sind fast alle Sommersaaten im Beet. Und erstmals haben es auch Tomaten in meinen Garten geschafft, obwohl ich das eigentlich nie wollte. Aber ich habe nicht genug Platz auf dem Balkon, so what... Wenn ich Zeit dafür habe, rupfe ich ausufernde Sträucher in der Zierrabatte und zerkleinere das Grün, um es als Mulch in ...

Und schwups - Sommer !!!

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Es ist schon verwunderlich, wie der Garten mit einer Wettersaison umgeht. Erst bleibt es kühl und regnet und alles entwickelt sich langsam im Garten, geht gar nicht voran. Und kaum ist es mal zehn Tage am Stück wärmer, <puff> die grüne Hölle explodiert und sieht aus, als hätten wir schon drei Wochen Sommer. Zwei Tage hat es gebraucht, bis ich die Wildnis halbwegs im Griff hatte. Es sieht etwas chaotisiert aus, aber das hat viele Gründe: zum Einen sind einige Pflanzen schon sehr groß - die Saatgut-Blüher wie der Mangold, der Ampfer und die Kamille-Büsche, andere Pflanzen durch die Witterung noch sehr klein, wie die Möhren, der Salat usw. Dadurch entstehen große Lücken, die von weitem unbepflanzt aussehen... Durch das Stehenlassen derer, die Ausblühen sollen, passiert es dieses Jahr auch, dass eine einzelne Möhre zwischen den Erbsen steht, ein Mangold im Bohnenfeld und damit optisch für mehr Unordnung sorgt als sonst. Ich muss auch sagen, dass manche Pflanzen und Sträucher inzwi...

Hauruck

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Ein anderer Titel fällt mir zu diesem Post nicht ein. Für drei Tage kamen die Gartenhelfer, um dem Werden des zukünftigen Gemüsegartens auf die Sprünge zu helfen. Und in der Tat haben sie kaum einen Halm stehen lassen. Aber fangen wir vorne an: Der Plan war, die Laube herzurichten, den Bewuchs des Gemüsebeetes abzumähen, die großen Rosenbüsche zu evakuieren und das Baumaterial für das Hügelbeet zusammen zu tragen - also eine größere Menge Feldsteine zu transportieren. Kurzum: all das, was ich alleine nicht bewältigen kann. Dieser Plan wurde erfüllt, alles prima. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst leider nur sporadisch im Garten mithelfen konnte mangels freier Zeit und so schoss die Gartenaktion in Eigendynamik etwas über das Ziel hinaus: Aus dem bepflanzten Stauden- und Zierbeet wurde auch gleich die gesamte Mulch- und Rotteschicht runtergekratzt (sieht ja sonst so unordentlich aus...) und das potentielle Mulch- und Kompostmaterial wurde entsorgt. Zurück blieb jede Menge nackte Erd...

Buddel außer Rand und Band

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Der erste Gartenmonat ist rum und wir kommen langsam in die Phase "Wachsen - egal wo". Nach einer sehr sonnigen und milden Woche sind wir hier im Beet ein ganzes Stück weiter. Ich zupfe des öfteren Kamille und Getreidesprossen aus den Fugen - letztere haben die Vögel mit dem Winterfutter verteilt. Und der herrliche gestrige Tag im Garten war dann irgendwann außer Kontrolle geraten: Voller Frühlingsgefühle hab ich in meiner Bienenweide, die eigentlich geordnet in Kapuziner-Rot und Ringelblumen-Orange erscheinen soll, inzwischen alles gesät, was mein Saatgutkasten an Blüten hergegeben hat. Mal schauen, was das wird... Ins Beet umziehen durfte der erste Salat, der Mangold wurde umgetopft, ebenso wie diverse Kräuterzöglinge. Radieschen gesät und - auch völlig kopflos - noch eine Reihe Schnittlauch ins Möhrenbeet geworfen. Ach, wie herrlich! Leider auch die ersten Plagegeister: Mal wieder, immer wieder, nach wie vor: Trauermücken. Hab ich gar nicht lange gefack...

Erntealarm!

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Ja, richtig gelesen. Heute war Erntetag. Heute gab es den ersten Salat aus dem eigenen Garten, noch vor April! Und da der Tag heute mal wieder zu schön war, um nicht zu buddeln, hab ich mich in meinen Garten geflüchtet und umgetopft und gesät und vorher natürlich die gesamte Vorkultur raus geschleppt. Die Babies sollen ja auch frische Luft schnappen können.   Auf diesem Bild ist ein junger Kohlrabi versteckt ;-) Wenn ich mir meinen Pflanzplan so ansehe... es wird richtig grün und wild dieses Jahr auf dem Balkon, viele raumgreifende Gemüse und dann noch die Stangenbohnen. Naja, so schön sind weder die Nachbarn noch ihre Balkone, als dass ich den Anblick nicht von ein paar Bohnen zuwachsen lassen würde. Aber es dauert noch. Bohnen erst im April, denn morgens liegt hier noch der Reif auf den Dächern... Der Thymian hat den Winter gut überstanden und hat schon frische Triebspitzen.

Es lenzt

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Sonnenschein, Gartentrieb. Genau wie letztes Jahr hält's mich nicht im Haus, wenn am Wochenende mal die Sonnenstrahlen warm genug sind und man in der Erde wühlen kann. Mangold, Paprika und ein paar Kräuter sind aufgegangen. Die Mehrjährigen hab ich umgetopft, Möhren gesät, hie und da gezupft und gegräpelt und... ach... einen Espresso in meinem erwachenden Hortus deliciarum genossen.