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Sommerfrieden

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Der Sommer entpuppt sich tatsächlich als relativ entspannte Zeit des Beobachtens in meinem kleinen Garten. Gießen und Schädlinge in Schach halten - und letzteres besorgen immer mehr die sich ansammelnden Nützlinge. Ansonsten mache ich hauptsächlich Fotos und ernte hie und da. ansehnliche Möhrenernte Im Übrigen sind viele Pflanzen ohne mein Zutun absolut schädlingsfrei: am Salat, den Möhren oder dem Basilikum habe ich noch keine einzige Blattlaus oder ähnliches gesehen. Auch die Radieschen und Robert sind clean und selbst die gefürchtete Bohnenlaus ist mir erspart geblieben. der kleine Robert Kohlrabi spacy: Borretschblüte elegant: Borlottiblüte zart: Radieschenblüte Der Marienkäfer hat mir auf der Kamille ein paar Geschenke hinterlassen: Larven. Die waren so zahlreich, dass ich sie jetzt übergesiedelt habe bzw. habe übersiedeln lassen auf andere Pflanzen, denn auf der Kamille sind die Blattläuse größtenteils bereits meiner Schmierseife zum Opfer gefal...

Krankenakte

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Jetzt habe ich mal Fotos gemacht von meinen Sorgenkindern... Die weißen Flecken auf den Bohnenblättern, die inzwischen auch anfangen an den Rändern zu vertrocknen und irgendwie wellig zu werden. Und der Basilikum. Von den insgesamt fünf Pflanzen im Topf sind aber nicht alle betroffen, deswegen wäre es umso wichtiger zu erfahren, was los ist. Jemand eine Idee?

Schichtwechsel

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Bei den Blattgemüsen war heute der große Zapfenstreich: die erste Generation Spinat wurde abgeerntet und ausgebuddelt. Bis auf eine Pflanze: die lasse ich wachsen, weil ich sie blühen sehen möchte. Den Platz nehmen jetzt Blattsalat und Möhren ein und dazwischen wachsen die jüngeren Spinatpflanzen noch eine Weile weiter. Auch von der Rauke habe ich mich jetzt größtenteils getrennt, denn sie hat die irrwitzigsten Blattformen entwickelt und fing an, bitter zu schmecken. Der Lein ist übrigens brav aufgegangen, dafür lässt sich der Schnittknoblauch nicht im Geringsten blicken. Ich versuche jetzt, Sprossen vorzuziehen, aber scheinbar mögen mich Zwiebelgewächse einfach nicht: mein Schnittlauch war ein Witz aus drei Grashalmen, die Lauchzwiebeln sind nur zur Hälfte gekeimt und wie gesagt, der Schnittknoblauch macht mich ärgerlich. Ich bin versucht, einfach eine Knoblauchzehe in die Erde zu stecken und zu schauen, was passiert...

Rezepte für Gartenverlierer

In vielen Garten-Blogs gibt es auch Rezepte, was man denn Tolles mit der Ernte machen kann. Nun denn, ich bin selber gar kein typischer Rezepte-im-Internet-Sucher. Aber wenn es darum geht, wie man die eigene Ernte möglichst in allen Teilen verwendet - oder aus einem Gartenunfall noch irgendwas Sinnvolles macht - sehe ich es ein, dass es praktisch ist. Deshalb will ich mich dem Trend anschließen, jedoch unter dem Motto   "Wie hol' ich alles aus meinem Gemüse raus, selbst wenn es misslungen ist?" Denn es ist ja nun mal harte Garten-Realität, dass Radieschen auch mal eher dünn als rund werden, der Spinat angefressen ist und der Bohnenstrauch mal nur eine Handvoll Hülsen abwirft. Über meine Methoden, trotzdem Trost zu finden, möchte ich hier berichten und lege dazu eine Seite rechts bei den Beetthemen an :-)