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Nee, also wissen se, nee...

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Also wirklich nicht. Gleich vorweg: die Stimmung ist mies im Beet. Irgendwas läuft schief dieses Jahr. 80% meiner Voranzucht hat das Keimblattstadium nicht überstanden und ist verstorben. Einfach so. ich kann es mir einzig durch die kühle Witterung erklären - ja, ja, ich weiß, angeblich war der April wieder zu warm, aber NICHT HIER IN OBERFRANKEN. Hier kamen wir oft nicht über die 10°-Marke hinaus und das ist einfach zu kalt für Tomate und Co. Selbst die Kohlrabi sanken irgendwann nieder. Und am kommenden Wochenende soll's ja mal wieder schneien. So wächst natürlich kein Gemüse. Im Garten direkt Gesätes machte sich - etwas - besser, aber dann kam die erste Dürrephase, kombiniert mit einem Wasserrohrbruch im Garten, so dass es kein Wasser gab. Die Regentonne war leer, es fiel kein Tropfen Wasser vom Himmel und aus dem Wasserhahn - nichts. Ich gieße ohnehin nicht gerne Trinkwasser, aber was soll ich denn machen??? Ein paar Tage habe ich also Wasser in Kanistern vom Dorfbach rauf in ...

Krankenakte

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Jetzt habe ich mal Fotos gemacht von meinen Sorgenkindern... Die weißen Flecken auf den Bohnenblättern, die inzwischen auch anfangen an den Rändern zu vertrocknen und irgendwie wellig zu werden. Und der Basilikum. Von den insgesamt fünf Pflanzen im Topf sind aber nicht alle betroffen, deswegen wäre es umso wichtiger zu erfahren, was los ist. Jemand eine Idee?

Gärtner-Seelsorge

Nee, es geht nicht um therapeutisches Gärtnern, um der geschundenen Seele des naturfernen Stadt- und Büromenschen Gutes zu tun.Es geht mir heute hier um den Gärtner, der mit Herzblut seine Beete pflegt, liebevoll täglich seine Pflanzen hegt und der eher zu viel als zu wenig Gedanken dem Wohl seines Grünzeugs widmet. Diesen Gärtner-Typus trifft es denn auch am härtesten, wenn's im Beet kriselt.Ich habe mich schon selbst ertappt, wie ich im Angesicht eines aufkeimenden Problems den Tränen nahe war. Wieso in meinem Garten? Wieso nicht auf dem Nachbarbalkon?? Bin ich eine schlechte Gärtnerin? Habe ich nicht genug aufgepasst? Etwas übersehen? Es ist das Hadern mit dem bloßen Schicksal einerseits, aber auch die Selbstzweifel und – was ich am schlimmsten finde – die RATLOSIGKEIT. Wenn man hilf- und ahnungslos zusehen muss, wie die zukünftige Ernte dahinschwindet und das Problem einfach nicht identifizierbar ist. Das Essen stirbt mir sozusagen unter den Händen weg und ich sitze am Beet...

Weiße Flecken, schwarze Flecken, und was sonst noch im Beet los ist...

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Ein Garten muss anscheinend manchmal weh tun. Wie Kinder. Oder Haustiere. Oder eine Beziehung. Ich bin ratlos und hätte ich nicht gerade anderweitig so viel um die Ohren, würde ich mich wahrscheinlich schrecklich aufregen: Schwarze Flecken auf dem Basilikum. Oder besser gesagt grau-braun und wie im Blattinneren. Nein, keine Thripse. Egal, wie ich die Pflänzchen drehe und wende, in der Erde wühle, nirgends Tierchen. Rein gar nichts. Einfach nur graue Flecken, die man zuerst nur schwach und gegen das Licht sieht, dann auch auf der Blattoberseite. Letztes Jahr hatte ich das auch und ich dachte irgendein blöder Virus, weil die Pflanzen zu dicht stehen oder so. Und jetzt wieder. Frust. Und dann die Bohnen. Die Stangenbohnen haben weiße Flecken auf den Blättern und angetrocknete Blattränder. Das erinnert mich an meine Tomaten letztes Jahr, das ging nicht gut aus. Der einzige, der immer noch unbeeindruckt fröhlich im Bohnentopf sitzt, ist meine Inkognito-Biobohne. Scheinbar ist sie rob...