Thema: Ökonomie in der Ökologie :-)
Es regnet in Strömen heute. Also eine gute Gelegenheit, mal ohne Buddel- und Pflanzstress über Gartenthemen zu plaudern. Ganz ehrlich: Konventionelles Gemüse wird einem im Supermarkt hinterher geworfen. Rein aus Kostengründen lohnt sich ein Kleinstgarten also schon mal nicht. Gut, selbst geplanzt kann man Bio-Gemüse produzieren, das ja schon deutlich teurer zu erwerben ist. Aber gerade im ersten Jahr eines Balkon- oder Kleinstgartens braucht man Equipment: Pflanzgefäße, Erden, Sand, Kies, Gerätschaften, Anzuchtgefäße, Saatgut, etc. Das kostet eine Menge und umso mehr, je mehr man es auf ökologisches Gärtnern anlegt, also z.B. torffreie Bio-Erden kauft, die leicht das vier- bis fünffache einer einfachen Gartenerde aufrufen. Um das eigene Gemüse also nicht zum Luxusgut werden zu lassen, das am Ende mit Gold aufzuwiegen ist, muss man Kosten einsparen, wo es geht. Klar, natürlich, das Erlebnis, etwas selbst zu säen, zu ziehen und zu ernten ist natürlich etwas ganz anderes, als schnöd...