Dienstag, 17. April 2018

Die grüne Explosion

Da ist sie nun! Eine Woche Sonne&Regen-Mix und ich erkenne mein Gärtlein nicht wieder. Habe ich letzte Woche noch die Winterreste von den Beeten gegrast und alles sah etwas *nackt* aus, ist nun die Rabatte fast komplett überwuchert und auch auf den Gemüsebeeten sprießt wahlweise Gemüse, Unkraut oder beides. Auch die Rosen lassen kaum noch erkennen, dass ich sie letzte Woche gestutzt habe. Und Tulpen! Es wird ein Blumenmeer, wenn all die Tulpen in den nächsten Wochen aufblühen, die ich letzten Herbst verpflanzt habe. Die einzelnen roten Farbtupfer sind da erst der Anfang... Dass sie teilweise so wild am Beetrand stehen, kann und will ich gar nicht ändern, auch wenn der Mitbewohner immer mit den Augen rollt. Es ist eine Charaktereigenschaft meines Gartens, dass er überall Spuren seines verwilderten Ziergartenlebens trägt :-)

Der Beetstatus:

Tulpengruß an meinen Krankenhäusler - natürlich fototechnisch möglichst brilliant :-)

Kommentare:

  1. in einem gewachsenen Garten gibt es diese Spuren vom Vorleben oder den Zeichen der Eroberung durch die Pflanzen. Man muß das doch sogar stehen lassen, damit der Gesamteindruck erst so richtig schön natürlich, romantisch und belebt aussieht. Finde ich jedenfalls und praktiziere das in meinem Garten extensiv.
    viel Spaß im Frühling wünscht Achim

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  2. Daher versteht man sich wohl auch eher als Beet-Manager, der für ein sinnvolles Gleichgewicht sorgt. Denn immerhin soll das Beikraut meinem Gemüse ja nicht das Essen wegessen, andererseits schützt und verbessert die Blattmasse den Boden. Es ist also wirklich eine Frage des Managements... und die Optik ist ja ohnehin Geschmackssache!
    LG

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    1. Die Frage nach dem sinnvollen Gleichgewicht beantwortet sich in meinem Garten ganz automatisch. Willst du wissen wie? Meine Zeit langt nicht aus, alles beikrautfrei oder unkrautfrei zu halten, alles auszurupfen, was irgendwo wild aufgeht. Ich halte nur so viel frei, daß, wie du auch erwähntest, die Kulturpflanzen nicht zu sehr bedrängt werden. Oft ergeben sich daher sehr hübsche Gartenszenen und Kombinationen. Man muß da entspannt bleiben. Zumindest nach aussen tue ich das, auch wenn ich gern etwas mehr Zeit hätte und mehr Ordnung. Aber da es nicht anders geht, sorge ich für das "sinnvolle Gleichgewicht" und alles wird gut.

      In diesem Sinne, liebe Grüße der Achim

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